Hochzeitseinladungen

Hochzeitseinladungen sind ein wichtiger Bestandteil jeder gelungenen Hochzeitsplanung. In einer Zeit schneller Kommunikationswege wie Emails, SMS oder Fax ist es trotzdem so, dass kaum ein Brautpaar überhaupt auf den Gedanken kommt, die Hochzeitseinladung anders als in einem schönen Umschlag auf dem traditionellen Weg per Post zu verschicken. Für viele sind die Hochzeitskarten überhaupt die erste schriftliche Einladung, die sie je in ihrem Leben verschicken, die zweite erfolgt oftmals erst zur Silberhochzeit.

Wann werden Hochzeitseinladungen verschickt?

Selbst wenn die Gäste von der Hochzeit bereits wissen, z.B. weil das Brautpaar vorab bereits s.g. Save the Date Karten verschickt hat, die Einzelheiten der Trauung werden ihnen nur in wenigen Fällen bekannt sein. Die schriftliche Einladung verrät nicht nur, dass das Brautpaar sich das Ja-Wort gibt, sie informiert die Gäste auch, wo die Feierlichkeit und natürlich die anschließende Feier stattfinden werden.  Die Gäste sollten früh genug  über den Termin informiert werden: Manche haben eine lange Anreise, sie müssen ein Hotel buchen oder eine private Unterkunft wählen. Je mehr Zeit die Gäste haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch kommen können. Wenn zwar der Termin und die Stadt schon feststehen, aber noch keine weiteren Details bekannt sind, können die Brautleute im Vorfeld Save the Date Karten verschicken – diese  lassen die Gäste weit im Voraus wissen welchen Termin sie sich freihalten müssen. Einige Wochen vor der Feier werden dann schließlich die Einladungskarten verschickt, einige danach die Dankeskarten.

Was steht in Hochzeitskarten?

Hochzeitseinladungen verbinden wohl auf die schönste Weise handfeste Informationen und die Erklärung zweier Menschen, ihr Leben und ihre Liebe zukünftig zusammen zu meistern. Neben den Fakten über Tag, Ort und Uhrzeit, der Bitte um Rückantwort und eine Telefonnummer unter der die Gäste Kontakt mit dem Brautpaar aufnehmen können, gehören deswegen einige persönliche Worte in eine Hochzeitseinladung. Wer will kann noch die Mahlzeiten hineinschreiben, allerdings lassen die meisten Brautpaare zusätzliche Menükarten drucken.

Die Karte – Klassisch oder modern?

Das Design der Einladung ist bereits eine Ankündigung, welche Art von Hochzeitsfeier die Gäste erwartet. Steht also eine große Feier mit festlicher Kleidung im eleganten Stil auf dem Plan, müssen die Hochzeitskarten auch dazu passen. Schweres Papier und ein aufwendiges Schriftbild weisen in diesem Fall bereits den Weg. Eine klassische Hochzeitskarte passt meistens besser zu eleganten Feiern, während moderne Designs zu nicht ganz so formellen Hochzeiten passen. In diesen Fällen werden die Hochzeitseinladungen einen ganz anderen Charakter haben. Sie sind bunter, lebhafter und teilen bereits mit einem Augenzwinkern mit, dass das Brautpaar seinen ganz persönlichen Stil auch bei der Hochzeit zeigen wird.

Eigene Entwürfe umsetzen

Der Wunsch, ganz individuelle Hochzeitskarten zu verschicken, ist nicht gleichbedeutend mit langen Stunden am Computer oder Bastelabenden. Viele Druckereien sind heute bereits ohne Probleme so ausgestattet, dass sie die Vorstellungen des Brautpaares gekonnt umsetzen können. Diese Spezialisten beraten nebenbei noch ausführlich und können oft durch ihre große Erfahrung zusätzliche Anregungen geben, wie die Ideen zu gut gelungenen Einladungen für die Hochzeit verwandelt werden. Statt stundenlang mit Schere und Kleber am Schreibtisch zu verbringen, können Sie bei Experten Ihre Wunschkarten einfach bestellen.

 

Hochzeitskarten selbst gestalten

Selbst gemachte Hochzeitseinladungen sind immer etwas ganz Außergewöhnliches, denn jede von ihnen ist einzigartig. Der Aufwand ist allerdings auch beträchtlich und steigt mit jedem einzelnen Gast auf der Einladungsliste an. Verzierte Karten mit aufwendigen Details aus dem Bastelbedarf können eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Selbst gebastelte Einladungen werden in der Regel auch handschriftlich beschrieben: Eine gute Handschrift ist dafür natürlich die wichtigste Voraussetzung. Wer vor der Hochzeit nicht so viel Zeit hat, trotzdem aber persönliche Schreiben verschicken möchte, kann einen Kompromiss eingehen, indem er zwar fertige Hochzeitseinladungen kauft, dafür aber selbstgebastelte Dankeskarten nach der Hochzeit verschickt.

Die No-Gos bei einer Einladungskarte

Schon bei der Auswahl des Textes für Einladungskarten kommt es auf die Stimmung an, die sich jeder für seine Hochzeit wünscht. Eine große, elegante Feier wird nicht mit lässigen Sprüchen angekündigt. Aber selbst bei einem eher ungezwungenen Fest kann zu deutlicher Humor störend sein. Auch das Design sollte zum Anlass passen: Je formeller der Anlass sein soll, desto weniger Farbenpracht gehört in die Einladung. Wichtig ist, dass sich nirgendwo ein Schreibfehler einschleicht, die Worte womöglich schief aus der Schreiblinie laufen oder sich zum Rand der Karte hin zusammenziehen, weil der Platz auf einmal eng wurde. Bei den Zitaten oder Sprüchen sind außerdem negative Formulierungen tabu. Geschriebenes Wort hat weniger Nuancen, deswegen kann zum Beispiel die eigentlich humorvoll gemeinte Formulierung “Sonst wollte ihn keiner haben, also nehme ich ihn jetzt” bei Freunden und Familie des Bräutigams einen unangenehmen Beigeschmack haben. Auch SMS Formulierungen und Abkürzungen haben in Einladungskarten nicht zu suchen.

 

Die Hochzeit ist ein einzigartiges und ebenso schönes Ereignis im Leben eines Brautpaares. Beweisen Sie sich so gegenseitig ihre Liebe und verkünden der Welt, dass Sie einen Bund fürs Leben schließen möchten. Die wichtigsten Menschen wie Freunde, Verwandte und vielleicht auch Arbeitskollegen sollen an diesem Ereignis teilnehmen und die Freude mit dem Brautpaar während der Hochzeit teilen. Umso wichtiger ist es da, eine Einladungskarte zu verschicken, die eindrucksvoll und zugleich informativ ist, vor allem weil sich oftmals das Brautpaar aber auch viele Freunde und Verwandte, diese –  viele wählen aber auch zusätzlich die Menükarten, Tischkarten und Dankeskarten – als Erinnerung aufheben.

Foto: Kartenmacherei.de