Aufbau einer Hochzeitseinladung

HochzeitseinladungenOft machen sich die Pärchen stundenlang Gedanken darüber, wie die Hochzeitseinladung optisch aussehen soll. Manche engagieren vielleicht sogar extra einen Graphiker, lassen sie professionell drucken und versenden. Und am Ende fehlt dann wichtige Information, die in einer peinlichen E-Mail nachgereicht werden muss. Da hat man dann glatt den Ort des Geschehens vergessen – oder die Uhrzeit.

Zunächst die W-Fragen

Beginnen Sie mit den wesentlichen W-Fragen: welche fallen Ihnen da ein? Wer (Sie und Ihr Partner), Was (heiraten), wann (am 28.03.2018), wo (in Neu-Ulm, in der St. Vinzenz Kirche, Straße.11), wohin danach (Gasthof) – das sind die ersten Fragen, dann folgen Informationen über Übernachtungsmöglichkeiten, Geschenkwünsche und „Dresscode“. Außerdem sollten Sie direkt um Rückmeldung bitten. Nur so können Sie die Zahl der Gäste abschätzen.

Ansprechend formulieren

Auch wenn das mehrheitlich „nackte Tatsachen“ sind, können Einladungen sehr herzlich und ansprechend formuliert werden. Man findet beispielsweise gute Hochzeitseinladungstexte bei Hochzeitsportal24. Die W-Fragen sind aber oftmals nicht das Kritische an so einer Einladung. Gerade, wenn man Geschenkwünsche äußert oder einen bestimmten Dresscode erwartet, muss man Samthandschuhe bei der Formulierung der Texte anziehen.

Freundlich bitten

Sie sollten in Ihrer Einladung nicht zu fordernd klingen, schließlich laden Sie zu einem Fest ein. Niemand ist gezwungen zu kommen. Vor allem die Forderung nach Geldgeschenken bereitet vielen Sorgen – natürlich können Sie darum bitten. Aber formulieren Sie es auch als Bitte. Schreiben Sie dazu, dass Sie sich über einen Obolus zu Ihrer Hochzeitsreise freuen würden. Es gibt auch einige Reime hierfür, die auf ein Sparschwein hinweisen.

Ähnlich verhält es sich, wenn Sie sich einen gewissen Dresscode erwünschen. Formulieren Sie es als Wunsch – nicht aus Bedingung. Natürlich ist jeder Gast willkommen, eine Freude wäre es Ihnen dennoch, wenn aufgrund der Besonderheit des Tages, auch ein besonderes Kleidungsstück getragen wird. Sie können auch Farben wünschen, aber versuchen Sie dabei maßenkompatibel zu sein und beispielsweise schwarz immer zu „erlauben.

Kleiner Tipp: bevor Sie hunderte Karten drucken und verschicken, lassen Sie jemand neutralen auf die Karten gucken. Vielleicht einen Nachbarn oder Arbeitskollegen.

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