Wer seine Hochzeitseinladungen frühzeitig verschickt, kann in diesen für einige Gäste Aufgaben bereit halten und sie bitten, diese zu übernehmen. So kann zum Beispiel der Onkel die Videokamera mitbringen, um den schönsten Tag im Leben des Brautpaares auf Video festzuhalten. Oder die Cousinen sollen nachschauen, ob sie etwas zu verleihen haben, etwa eine Kette oder Ohrringe. Hat der Bruder vielleicht noch die Manschettenknöpfe, die er selbst zu seiner eigenen Hochzeit trug? Es ist keine Schande, die Gäste zu mobilisieren. Arbeitsteilung ist ein wichtiger Punkt bei den Hochzeitsvorbereitungen und alle werden gerne helfen, sofern es ihnen möglich ist.
Je früher sie die Hochzeitseinladung verschicken, desto mehr Zeit haben die Gäste, sich auf den großen Tag vorzubereiten und die Dinge für das Brautpaar rauszusuchen und zu erledigen, die benötigt werden. Ebenso wie der Termin, werden auch die Aufgaben nicht so schnell vergessen, wenn sie in einer ansprechenden und persönlichen Hochzeitseinladung geschrieben stehen. Die Kleiderordnung ist besonders wichtig. Wer eine Hochzeitseinladung sehr spät verschickt, muss damit rechnen, dass die Gäste ein wenig ungehalten reagieren, da ihnen kaum Zeit bleibt, sich die passende Kleidung zu kaufen, das Kleid in die Reinigung zu bringen oder die vom Brautpaar gewünschten Dinge zu suchen, die zur Hochzeit fehlen. Timing ist auch bei den Hochzeitseinladungen wichtig, damit die Vorbereitungen nicht in Stress und Hektik ausarten. Natürlich muss das Brautpaar zuerst eine Gästeliste erstellen und sich auf eine bestimmte Anzahl der Gäste einigen. Ohne vorherige Absprache kann es schnell zu Streitigkeiten kommen, wenn einer der Brauleute unbedacht und auf eigene Faust Hochzeitseinladungen an Menschen verschickt, die dem Partner nicht gefallen.
