Jetzt, wo die Hochzeitseinladung vollständig entworfen, mit einem persönlichen Text bestückt und auf eventuelle Fehler überprüft wurde, kann sie sich auf den Weg zu den gewünschten Gästen begeben. Wer seine Gäste mobilisiert hat, unterstützend Aufgaben zu übernehmen, eine Kette oder ein Armband zu leihen, oder dem Kameramann zu spielen, sollte ihnen auch ein wenig entgegen kommen. Nein, das Brautpaar soll nicht jeden einzelnen Gast persönlich abholen. Es reicht schon, den Gästen, die nicht ortskundig sind, eine Wegbeschreibung beizulegen.
Diese kann am sinnvollsten mit der Hochzeitseinladung verschickt werden, in der die Räumlichkeiten eingetragen sind, in denen die Feier oder auch die Trauung stattfindet. Dies macht zwar ein wenig Arbeit, erleichtert aber den Gästen die Reise und so sorgt eine Wegbeschreibung oder ein Stadtkartenabschnitt mit markiertem Zielpunkt dafür, dass die Gäste pünktlich zur Hochzeitsfeier oder Trauung erscheinen. Wer kommt wann? In der Hochzeitseinladung muss auch darauf geachtet werden, wer zum Standesamt und wer nur zur Kirche oder zur anschließenden Feier kommen soll. Daher beinhalten die Einladungskarten verschiedene Veranstaltungsdaten – und orte. Vorsicht ist geboten, damit die Karten nicht versehentlich vertauscht werden und die Trauzeugen plötzlich erst zur Feier erscheinen.
Übernachtung und Unterbringung sollten auch vorab geklärt werden. Das Brautpaar kann Hotelzimmer buchen oder Freunde und Verwandte bitten, den einen oder anderen Gast aufzunehmen, der eine längere Reise vor sich hat und aus diesem Grunde über Nacht bleibt. Durch einen kurzen Satz wie: „Übernachtung bei Holger’s Eltern“, werden die Hochzeitseinladungen noch individueller. Auch aus diesem Grunde dürfen sie auf keinen Fall vertauscht werden.
